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Enduro Masters Wimpassing

Bernhard Schöpf Mister Maximum beim Stone Masters
Lindtner/Karrer Erfolgsduo in der Klasse Profi Team


Für einige war er schon zu Saisonbeginn einer der ganz großen Topfavoriten auf den Staatsmeistertitel 2015. Mit einem Doppelpack beim Enduro Masters in Wimpassing, das zur ÖM-Wertung zählt, hat KTM-Pilot Bernhard Schöpf diese Einschätzung voll bestätigt. Der 24-jährige Tiroler gewann nach Bestzeit im Qualifying sowohl das Sprintrennen am Samstag als auch das "Stone Masters" mit vier Stunden Renndauer am Sonntag. In der Klasse Profi Team zeigte die Reitwagen/Suzuki-Crew Herbert Lindtner und Philipp Karner ein blitzsauberes Rennen.

Schöpf vor Wibmer und Feichtinger

Es war ein staubiges Wochenende im Wimpassinger Steinbruch mit einem ganz und gar nicht geruhsamen Muttertag. Nichts anhaben konnte der Staub und die damit verbundene beeinträchtigte Sicht dem jungen Tiroler Bernhard Schöpf. Der Enduro-Juniorenstaatsmeister 2014 ließ sich beim Enduro Masters-Rennen am Sonntag auch von einem Reifenschaden mit Zwangsboxenstopp nicht aus der Ruhe bringen und gewann das Rennen vor Husqvarna-Pilot Matthias Wibmer und dem Oberösterreicher Walter Feichtinger-Mühlbauer (KTM).

Erfahrung und ungestüme Attacke

"Ab und zu ein kleiner Regenschauer hätte wirklich gut getan. Das angesagte Wechselwetter hat sich erst nach Rennende eingestellt. So war das Rennen für die rund 230 Fahrerinnen und Fahrer schon fordernd", sagt Enduro Masters-Schirmherr Joe Lechner. Wie fordernd ein Endurorennen sein kann, durfte Philipp Karner erfahren. Der 20 Jahre junge Motocrosser, der in der MX-Staatsmeisterschaft Top 10-Ergebnisse einfährt, wurde von Reitwagen/Suzuki-Crack Herbert Lindtner in die Endurowelt eingeführt. Die beiden Niederösterreicher waren letztlich mit einem Mix aus Schnelligkeit und Erfahrung sowie ungestüme Attacke erfolgreich. „Reitwagen/Suzuki Racing“ war nach vier Stunden um 25 Sekunden schneller im Ziel als das Duo Marco Schöpf und Armin Steiner (beide KTM).

Enduro Masters Wimpassing – Das Rennen

Profi Einzel
1. Bernhard Schöpf (KTM), 19 Runden
2. Matthias Wibmer (Husqvarna), 19 Runden
3. Walter Feichtinger-Mühlbauer (KTM), 19 Runden

Profi Team
1. Herbert Lindtner/Philipp Karner (beide Suzuki), 19 Runden
2. Marco Schöpf/Armin Steiner (beide KTM), 19 Runden
3. Patrick Heidinger/Benjamin Putz (beide KTM), 18 Runden

Hobby Einzel
1. Marco Pinter (KTM), 17 Runden
2. Daniel Frenkenberger (KTM), 17 Runden
3. Walter Bauer (KTM), 16 Runden

Hobby Team
1. Philip Setteram (Sherco)/Christian Schellnegger (Husqvarna), 17 Runden
2. Rüdiger Wolfgruber (Husqvarna)/Sebastian Zachs (KTM), 17 Runden
3. Harald Riegler (Husqvarna)/David Simon (KTM), 17 Runden

 

Nächster Lauf    "Stone Masters Bgld."

Termin:  09.-10.05.2015

Achtung begrenzte Teilnehmerzahl

Die Online Anmelding ist bereits geschlossen.
Aufgrund der zahlreichen Voranmeldungen können vor Ort nur mehr 50 Startplätze vergeben werden!

Diese werden nach dem Motto "der frühe Vogel fängt den Wurm" vergeben.


 

 

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Enduro Masters Wimpassing am 9. und 10. Mai

 

Michael Feichtinger-Mühlbauer nach Verletzung wieder voll motiviert
„Reitwagen Racing“ mit Lindtner und Karner gibt Vollgas-Gastspiel


Im vergangenen Jahr hat er die Solistenklasse der unbarmherzig langen Enduro Masters-Serie gewonnen und heuer bereits einen Staatsmeisterschafts-Lauf: Michael Feichtinger-Mühlbauer, 21 Jahre junger Huqvarna-Pilot in der Rennabteilung von Terra X-Dream, ist für das zweite Enduro Masters-Saison¬rennen am 9. und 10. Mai im burgenländischen Wimpassing motiviert bis in die Haarspitzen. Die vor gut 14 Tagen gebrochene Rippe heilt langsam und beim „Stone Masters“ geht es für ihn wieder um wertvolle Staatsmeisterschaftspunkte.

Hart umkämpfter Platz an der Sonne

„Beim ersten Staatsmeisterschafts-Lauf hat alles gepasst. Natürlich hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn es in dieser Tonart weitergegangen wäre“, meint der junge Schalchener. Das zweite ÖM-Rennen musste er jedoch auslassen, nachdem er sich beim Training einen Rippenbruch zugezogen hatte. Das hat wertvolle Punkte gekostet. Zuletzt war Feichtinger-Mühlbauer am Red Bull-Ring wieder vorne mit dabei und liegt in der Staatsmeisterschafts-Wertung derzeit auf Platz 3. Um die ÖM-Spitzenplätze wird in Wimpassing, wo im Enduro Masters-Modus mit vier Stunden Renndauer gefahren wird, wieder ein heißer Kampf entbrennen.

Breiter Favoritenkreis

In der Staatsmeisterschaft ist nämlich alles offen. Die Top-Piloten trennen nur wenige Punkte. Husqvarna-Neuzugang Patrick Neisser, der amtierende Staatsmeister, hat das erste Enduro Masters in Nagycenk gewonnen. In der ÖM hatte der 27-jährige Steirer heuer zwar viel Pech, konnte sich aber beim ÖM-Lauf am vergangenen Wochenende am Red Bull-Ring wieder an der Spitze der Gesamtwertung setzen. Den aktuell dritten Gesamtrang teilt sich Michael Feichtinger-Mühlbauer mit Bernhard Schöpf (KTM). Auf Neisser fehlen drei Punkte, auf den vor ihnen liegenden Slowaken Thomas Hostinsky (Husqvarna) ist es nur ein Zähler. Das Verfolgerfeld ist knapp dahinter: Walter Feichtinger-Mühlbauer (KTM) liegt als Fünfter ganze vier Punkte hinter Neisser und einen Punkt hinter seinem Zwillingsbruder Michael. Auch der Kapfensteiner Mario Hirschmugl (KTM) ist nach seiner schweren Verletzung wieder da. Er hat am Red Bull-Ring gewonnen.

Reitwagen/Suzuki Racing mit Lindtner und Karner

Ordentlich gefightet wird beim Masters-Rennen in Wimpassing sicherlich auch in der Klasse Profi Team. Beim ersten Masters-Rennen in Nagycenk haben die beiden jungen KTM-Piloten Marcel Sieber und Thomas Friedl vom MSC Mattighofen dominiert. In Wimpassing will darüber hinaus das Reitwagen/Suzuki-Team mit Herbert Lindtner und dem jungen Motocrosstalent Philipp Karner eine Hauptrolle übernehmen. Lindtner ist 3-facher Masters-Champ in der Solistenklasse, ist mit 39 konditionell stark wie ein Jungspund und daher immer für absolute Spitzenplatzierungen gut. Den notwendigen Speed bringt auch Karner sowieso mit. Der 20-jährige Niederösterreicher fährt in der Motocross-ÖM Top 10-Ergebnisse ein, Wimpassing wird aber sein allererstes Endurorennen.

Enduro Masters Wimpassing – Der Zeitplan

Samstag, 9. Mai 2015
07.30 - 10.00 Uhr       Anmeldung
09.00 - 13.00 Uhr       Freies Training
13.30 Uhr                  Fahrerbesprechung
14.00 - 16.00 Uhr       Prolog
16.30 Uhr                  ÖM Sonderprüfungs-Challenge
(3 zusätzliche einzelne Prologrunden für ÖM Fahrer)
19.00 Uhr                   Siegerehrung

Sonntag, 10. Mai 2015
08.00 - 09.00 Uhr       Nachnennungen
09.15 Uhr                  Startaufstellung, Fahrerbesprechung
10.00 - 14.00 Uhr       Enduro Masters „Stone Masters“ – Das Rennen
15.00 Uhr                  Siegerehrung

Wetzelsberger, vollewaesch.com

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Terra X-Dream Pilot Michael Feichtinger gewinnt beim Enduro ÖM Auftakt in Stang!


Gebrüder Feichtinger feiern familiären Doppel-Sieg!
Hauchdünne Zeitabstände versprechen eine hoch spannende ÖM-Saison 2015


Mit einem wahren Enduro-Fest und zwei neuen Siegern ist die Enduro-Staatsmeisterschaft am vergangenen Wochenende in die neue Saison gestartet. Erstmals seit gut 20 Jahren ist es in der Buckligen Welt in Niederösterreich gelungen, wieder einen Enduro-Bewerb nach dem klassischen, international üblichen Modus auf österreichischem Boden durchzuführen. Die Organisatoren haben dafür eine gehaltvolle 70km-Runde zwischen Stang und Kirchschlag angelegt, die am Samstag drei Mal und am Sonntag zwei Mal zu absolvieren war.

Das Sieg-Erlebnis haben sich die 21jährigen Zwillingsbrüder Walter und Michael Feichtinger geteilt.
Walter Feichtinger hat den ÖM-Lauf am Samstag auf KTM für sich entschieden. Sein Bruder Michael hat auf Husqvarna das Rennen am Sonntag gewonnen: „Es ist schon eine aufregende Sache, wenn man schneller ist als zum Beispiel Patrick Neisser oder Matthias Wibmer“, sagt Michael Feichtinger. Und sein am Samstag siegreicher Bruder Walter glaubt zu wissen, weshalb sie beide brüderlich zugleich zu ÖM-Siegfahrern gereift sind: „Wir haben in der Winterpause so viel Kraft und Ausdauer trainiert wie nie zuvor. Und wir sind beide auch schon sehr früh im Jahr wirklich oft auf dem Motorrad gesessen.“

Mit gemischten Gefühlen blickt Titelverteidiger Patrick Neisser auf die ersten beiden ÖM-Läufe zurück.
Zwei Mal Platz 5 ist weniger als er erwartet hat: „Doch jeder Punkt ist wichtig. Und für den Anfang der Saison mit neuem Material ist es ein recht solider Start.“ Nach zwei Fahrtagen mit 350 Kilometern und sechs Sonderprüfungen hatte er insgesamt nur knapp mehr als fünf Sekunden Rückstand: „Vier Sekunden davon habe ich bei einem Ausrutscher beim ersten Cross-Test aufgerissen. Auf diesem Niveau ist das schon eine halbe Ewigkeit, wie man sieht.“

Wie eng es an der Spitze zugeht, zeigt die Tatsache, dass am Sonntag zwischen dem Sieger Michael Feichtinger und dem drittplatzierten Bernhard Schöpf nur 67 tausendstel Sekunden lagen. Dieser dritte Platz (hinter Michael Feichtinger und dem nimmermüden Rudi Pöschl) war für den regierenden Junioren-Staatsmeister Schöpf das versöhnliche Ende eines durchwachsenen Starts in die neue Saison. Denn am Samstag hat der KTM-Pilot zusammen mit Matthias Wibmer (Husqvarna) einen Kontrollpunkt verpasst und dafür die Höchststrafe ,Disqualifikation‘ ausgefasst.

Stang/Kirchschlag, die Top 5 am Samstag:
1. Walter Feichtinger (KTM), 2. Florian Salbrechter (KTM), 3. Michael Feichtinger (Husqvarna), 4. Rudi Pöschl (Husqvarna), 5. Patrick Neisser (Husqvarna)

Stang/Kirchschlag, die Top 5 am Sonntag:
1. Michael Feichtinger Husqvarna), 2. Rudi Pöschl (Husqvarna), 3. Bernhard Schöpf (KTM), 4. Florian Salbrechter (KTM), 5. Patrick Neisser (Husqvarna)

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Enduro Masters-Saisonstart

Staatsmeister Patrick Neisser gewinnt in Nagycenk vor den Feichtinger-Mühlbauer-Zwillingen

Marcel Sieber und Thomas Friedl feiern Premierensieg in der Teamklasse

Er ist wieder top in Form: Enduro-Staatsmeister Patrick Neisser (Husqvarna) feierte beim Auftrakt zur Enduro Masters-Rennserie im ungarischen Nagycenk in der Klasse Profi Einzel einen Start/Ziel-Sieg. Auf den Podiumsplätzen landeten die Zwillinge Michael (Husqvarna) und Walter (KTM) Feichtinger-Mühlbauer vom MSC Mattighofen. Auch in der Teamklasse waren die Mattighofener stark. Dort gelang der Paarung Marcel Sieber/Thomas Friedl (beide KTM) in ihrem ersten gemeinsamen Rennen ihr erster Sieg.

Perfekter Einstand

„Ein perfekter Einstand in die neue Saison“, war Neisser sichtlich zufrieden. Nach Prolog-Bestzeit am Samstag war er mit seiner Husqvarna von der Poleposition ins 4-stündige Masters-Rennen gegangen. Paroli bieten konnten dem 27-jährigen Steirer vor allem zwei Oberösterreicher: Die Rennzwillinge Michael und Walter Feichtinger-Mühlbauer zeigten mit den Plätzen zwei und drei eine starke Leistung. Pech hatte Enduro-Vizestaatsmeister Matthias Wibmer. Der Husqvarna-Pilot aus Osttirol wurde bereits in der ersten Runde von einem Reifendefekt eingebremst, landete letztlich dennoch auf Rang vier.

Junger Teamerfolg

Ihr erstes gemeinsames Rennen im Team krönten Marcel Sieber und Thomas Friedl in der Klasse Profi Team gleich mit einem Sieg. Die jungen KTM-Fahrer vom MSC Mattighofen hielten den Rest des Feldes klar in Schach. Insgesamt waren beim Enduro Masters-Auftakt in Nagycenk rund 185 Fahrerinnen und Fahrer am Start. Masters-S
chirmherr Joe Lechner hat sieben Top-Locations im Rennkalender für das laufende Jahr. Das nächste Enduro Masters geht am 9./10. Mai im burgenländischen Wimpassing über die Bühne. Dieses Rennen zählt auch zur Wertung der Österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft.

Enduro Masters Nagycenk – Die Ergebnisse

Profi Einzel
1. Patrick Neisser (Husqvarna), 19 Runden
2. Michael Feichtinger-Mühlbauer (Husqvarna), 19 Runden
3. Walter Feichtinger-Mühlbauer (KTM), 19 Runden

Profi Team
1. Marcel Sieber/Thomas Friedl (beide KTM), 18 Runden
2. Patrick Heidinger/Benjamin Putz (beide KTM), 18 Runden
3. Markus Schinkinger/Gerhard Baier (beide Husqvarna), 18 Runden

Hobby Einzel
1. Philipp Seteram (Sherco), 17 Runden
2. Marco Pinter (KTM), 17 Runden
3. Christian Schellnegger (Husqvarna), 17 Runden

Hobby Team
1. David Simon/Harald Riegler (beide Kawasaki), 17 Runden
2. Florian Noppinger (KTM)/Konrad Lang (Husqvarna), 17 Runden
3. Roland Pierer (KTM)/Rene Pfatschbacher (Husqvarna), 17 Runden

Oldboys
1. Hugo Schwenner (Beta), 17 Runden
2. Roland Neudorfhofer-Myslik (KTM), 16 Runden
3. Johann Ungersbäck (KTM), 16 Runden

Wetzelsberger, vollewaesch.com

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Grünes Licht für Nagycenk

Wir haben die aktuelle Wettervorhersage abgewartet um endgültig über den frühen Saisonauftakt in Nagycenk zu entscheiden. Derzeit stehen die Prognosen sehr gut, und wir können uns auf einen tollen Enduro Masters Sta
rt freuen.

 

Anmeldung ist nur mehr vor Ort möglich (8-10Uhr)!


Neuer Streckenplan

Auch an der Streckenführung wurde wieder getüftelt, grundsätzlich aber bleibt vieles wie im Vorjahr. Da manche Streckenabschnitte sich im Rennverlauf teilweise als zu schnell erwiesen haben, werden einige Highspeed Segmente verkürzt oder sogar herausgenommen und durch andere Sektionen ergänzt.


ÖM Piloten und internationale Fahrer am Start

Angekündigt haben sich mehrere  Spitzenfahrer, unter anderem Matthias Wibmer (HQV), Enduro Trophy Sieger 2014, und Patrick Neisser (HQV), Enduro Staatsmeister 2014, die das Rennen als Vorbereitungslauf für die Staatsmeisterschaft nutzen werden.
Auch KTM Geschäftsführer Chris Schipper, der mit seinem Bruder Patrick in der Teamwertung ordentlich Gas geben will, ist mit von der Partie.
Ebenso teilnehmen wird Blake Gutzeit aus Südafrika,  der zur Zeit alle Extrem Enduro Rennen in Europa bestreitet. Der 20jährige glänzte schon bei der Roof of Africa mit einem 4. Platz und ist auch bei europäischen Extrem Enduro Rennen wie Romaniacs oder Sea to Sky unter den Top 10 zu finden.


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Enduro Masters 2015 mit sieben Rennen

Die jungen Wilden und die neuen Rollen der Titelverteidiger

Reichinger-Brüder steigen in die Solistenklasse ein

So früh wie noch nie startet die „Enduro Masters“-Serie in die neue Saison. Wenn es die Witterung zulässt, geht bereits am 21. und 22. März in Nagycenk (Ungarn) das erste von insgesamt sieben Masters-Rennen über die Bühne. Dabei bekommt es Titelverteidiger Michael Feichtinger-Mühlbauer (Husqvarna) in der Klasse Profi Einzel mit neuen Gegnern zu tun, viele davon gehören in die Kategorie der jungen Wilden. In der längsten Offroad-Rennserie Österreichs geht es heuer um Preise im Gesamtwert von 12.000 Euro.

Kaderschmiede Enduro Masters

Die „Enduro Masters“-Serie ist vor allem bei jungen, ambitionierten Piloten beliebt. Heuer wagen sich weitere frische Talente in die als Kaderschmiede geltende Klasse Profi Einzel. Der Mattighofener Michael Feichtinger-Mühlbauer – er wird Ende März 21 – wird seinen Titel beispielsweise gegen Zwillingsbruder Walter sowie Florian und Philipp Reichinger verteidigen müssen.

Konkurrenz aus dem eigenen Stall

Wie Michael Feichtinger-Mühlbauer fahren auch die Reichinger-Brüder für die Husqvarna-Rennabteilung von Joe Lechners Terra X-Dream. Florian Reichinger ist 20 Jahre jung und hat mit Bruder Philipp (er wird Ende März 23) im vergangenen Jahr die Enduro Masters-Teamwertung gewonnen. „Heuer steht auch die Enduro-Staatsmeisterschaft auf dem Plan. Da ist ein Umstieg in die Solistenklasse die logische Folge“, sagt Florian Reichinger. Der junge Munderfinger hat sich im Winter auch konditionell auf die langen Alleinfahrten – die kürzeste „Masters“-Distanz sind vier Stunden – vorbereitet.

Was macht der Altmeister?

Mit den jungen Wilden locker mithalten kann dem Vernehmen nach Herbert Lindtner. „Ich fahre heuer sicher keine Rennserie. Was nicht heißt, dass ich nicht ab und zu irgendwo auftauche“, gibt der 39-jährige Niederösterreicher zu Protokoll. Hochoffiziell kümmert sich der Suzuki-Pilot und Reitwagen-Testfahrer um die Vorbereitung des Reitwagen-Racingteams für diverse Motocross- und Enduro-Serien. Zu hören ist jedoch, dass der 3-fache „Enduro Masters“-Champ der Jahre 2011 bis 2013 bei den Bootcamps von Walter – Doc – Artner mit herausragenden Werten glänzen und vor allem auch allergrößte Einsatzfreude zeigen soll. Sollte der unverwüstliche Reitwagen-Crack mehr als nur sporadische Gastauftritte absolvieren, wird man auch ihn auf der Rechnung haben müssen.

Auch Trial-Juniorenstaatsmeister steigt ein

Fitness auf höchstem Niveau und extrem gute Technik bescheinigt Enduro Masters-Mastermind Joe Lechner einem weiteren Jungspund: Der Vorchdorfer Kevin Mittendorfer wird heuer seine erste Enduro-Saison bestreiten und steigt gleich in die Klasse Profi Einzel der „Enduro Masters“-Serie ein. Darüber hinaus wird der 22-jährige Husqvarna-Pilot, der 2011 Trial-Juniorenstaatsmeister war, auch in der Junioren-Staatsmeisterschaft angreifen.

Drei Staatsmeisterschafts-Termine

Im „Enduro Masters“-Kalender mit sieben Rennen findet sich neben bekannten Klassikern mit dem „Enduro Masters Palfau“ auch eine neue Renn-Location in der Steiermark. Das Rennen in Palfau sowie das „Stone Masters“ in Wimpassing und das „Speedworld Enduro“ in Bruck/Leitha zählen auch zur Wertung der Österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft. Heuer wieder im Masters-Programm ist das beliebte Thayatal Enduro im niederösterreichischen Weikertschlag.

Der Enduro Masters-Rennkalender 2015

EM1 21./22. März Enduro Masters, Nagycenk (Ungarn) 4 Stunden
EM2 9./10. Mai „Stone Masters“, Wimpassing (Bgld) 4 Stunden ÖM
EM3 4./5. Juli "Sommergranitbeisser", Schrems (NÖ) 6 Stunden
EM4 1./2. August „Speedworld Enduro“, Bruck/Leitha (NÖ) 4 Stunden ÖM
EM5 26./26. September „Enduro Masters Palfau“, Palfau (Stmk) 4 Stunden ÖM
EM6 3./4. Oktober “Thayatal Enduro”, Weikertschlag (NÖ) 6 Stunden
EM7 24./25. Oktober "Herbstgranitbeisser", Schrems (NÖ) 6 Stunden

Wetzelsberger, vollewaesch.com
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Keine Termine