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Auftakt zur längsten Offroad-Rennserie in Nagycenk:
Staufer gewinnt Enduro Masters in Nagycenk, Reichinger-Brüder triumphieren als Team

KTM-Pilot Michael Staufer setzte die Maßstäbe beim Saisonauftakt der Enduro Masters-Rennserie in Nagycenk (Ungarn). Der 34-jährige Niederösterreicher fuhr ein souveränes Rennen und verwies Patrick Neisser (Kawasaki) und Matthias Wibmer (Husqvarna) auf die Plätze. Bei den Teams ging der Masters-Pokal an die pfeilschnellen Reichinger-Brüder Flori-an und Philipp (beide Husqvarna).

Vier statt fünf Stunden

Lange waren die Bedingungen beim ersten Enduro Masters-Rennen der Saison perfekt. Bis der Regen kam. „Es war zwar nur ein leichtes Nieseln. Aber bei den Geschwindigkeiten und dem speziellen Boden in Nagycenk wird das einfach zu gefährlich. Das wird rutschig wie auf Eis. Daher haben wir das Rennen nach vier Stunden abgebrochen“, sagt Enduro Masters-Veranstalter Joe Lechner.

Staufer ungefährdet

Zu diesem Zeitpunkt waren die Spitzenpositionen in der Klasse Profi Einzel bezogen. Ex-Weltklassemotocrosser Staufer hatte Prologsieger Neisser realtiv schnell an der Spitze abge-löst. Dahinter balgten sich Wibmer, Reitwagen/Suzuki-Pilot Herbert Lindtner, Sherco-Aushängeschild Florian Salbrechter und Lars Enöckl (KTM).

Technikbremse bei Lindtner

Nach gut zwei Stunden Renndauer schlug bei Masters Triple-Champ Lindtner die Technik-bremse zu. Der Wechsel auf sein Ersatzmotorrad warf den Niederösterreicher einige Plätze zurück. „In Anbetracht der Umstände bin ich mit dem sechsten Platz recht zufrieden“, so Lindtner, für den das Rennen noch länger hätte dauern sollen.

Dramatik bei den Teams

Brutal eng ging es bei den Profi Teams her. Als das Rennen nach vier Stunden vorzeitig ab-gebrochen wurde, lagen Florian und Philipp Reichinger aus Schalchen knapp vor den Vorjah-ressiegern Niki Stelzmüller (Husqvarna) und Andreas Ponweiser (KTM).
Chance zur Revanche haben Stelzmüller/Ponweiser am 10. Und 11. Mai beim zweiten Mas-ters-Rennen im bayerischen Reisersberg.





Enduro Masters Nagycenk – Die Ergebnisse


Profi Einzel
1.  Michael Staufer (KTM), 24 Runden
2.  Patrick Neisser (Kawasaki), 24 Runden
3.  Matthias Wibmer (Husqvarna), 24 Runden

Profi Team
1. Florian und Philipp Reichinger (beide Husqvarna), 23 Runden
2. Niki Stelzmüller (Husqvarna) / Andreas Ponweiser (KTM), 23 Runden
3. Erich Brandauer (KTM Freeride) / Manfred Liendl (KTM), 23 Runden

Hobby Einzel
1.  Markus Arnberger (Husaberg), 20 Runden
2.  Christian Schellnegger (Husaberg), 20 Runden
3.  Dominik Hager (KTM), 20 Runden

Hobby Team
1. Franz Gradl (Beta) / Thomas Perschl (KTM), 21 Runden
2. Maximilian Müller / Harald Waidhofer (beide Beta), 21 Runden
3. Jürgen Mican (GasGas) / Marco Messner (TM), 21 Runden

Oldboys
1. Roland Neudorfhofer-Myslik (GasGas), 19 Runden
2. Hannes Brandtner (Beta), 19 Runden
3. Sepp Stanglechner (KTM), 18 Runden

Wetzelsberger, vollewaesch.com

 

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Patrick Neisser (Kawasaki) gewinnt die Gloryfy Enduro ÖM Sprintwertung (ÖM Wertung 1.Tag) und auch den Prolog zur Startaufstellung für das Rennen am Sonntag.

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Nachnennungen Enduro Masters Nagycenk noch möglich!
Die online Anmeldung zum Enduro Masters Rennen am kommenden WE ist zwar schon geschlossen, aber eine Nachnennung vor Ort sowie eine vergünstigte Teilnahme als *Sonntags-Fahrer* (ohne Training am Samstag um € 50,-) ist in allen Klassen noch möglich!

Zeitplan
Samstag 12.04.2014
07.30 Uhr              Anmeldung
09.00-13.00 Uhr   Freies Training, technische Abnahme erfolgt bei der
Einfahrt zum Training (Wechselzone)
13.30 Uhr              Fahrerbesprechung beim Masters Trailer
14.00-16.00 Uhr   Prolog
16.30 Uhr              Gloryfy Challenge - ÖM Sprintwertung
(nur für PE Fahrer mit OSK Lizenz)
19.00 Uhr              Prolog und Gloryfy ÖM Challenge Siegerehrung


Sonntag 13.04.2013
08.00 - 9.00 Uhr   Nachnennung
09.00 Uhr              Startaufstellung, technische Abnahme, Fahrerbesprechung
10.00-15.00 Uhr   5h Enduro Masters Rennen

Siegerehrung 30 Minuten nach dem Rennen

 

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ENDURO ÖM SPRINT-CHALLENGE

2014 wird bei den Enduro Masters Veranstaltungen mit OSK Prädikat eine gesonderte Sprint-Challenge ausgetragen.
Diese neue Variante besteht aus 4 Sonderprüfungsrunden, wobei sich die erste Wertungszeit aus der Enduro Masters Prologzeit ergibt (diese ist ausschlaggebend für die Startaufstellung am Rennsonntag).
Die weiteren 3 Sprintrunden sind nach dem Enduro Masters Prolog einzeln auszufahren.
Die Summe aller 4 Zeiten ergibt dann die Samstagswertung der Enduro ÖM mit voller Punktezahl.

Teilnahmeberechtigt sind nur Fahrer der Enduro ÖM (Profi Einzel mit OSK Lizenz).

 

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Enduro Masters 2014

Starkes Starterfeld fightet um Offroad-Preisgeld

Längste heimische Offroadserie mit 29 Rennstunden +++ Drei Rennen zählen zur Staatsmeisterschaft +++ Neue Duelle in den Profiklassen

Österreichs längste Offroad-Rennserie geht 2014 ins vierte Jahr. Dabei werden bei Joe Lechners „Enduro Masters“ einige Neuerungen serviert: Gleich drei „Enduro Masters“-Rennen zählen heuer zur Staatsmeisterschaftswertung. Weiters gibt es für die Masters-Meister in den Profiklassen attraktive Preisgelder, um das ein starkes Starterfeld fighten wird. Und eine legendäre Strecke des heimischen Endurosports feiert mit dem „Enduro Masters“ ihr Comeback im Rennkalender.


Enduro-Masters startet mit ÖM in Nagycenk
Schon das erste „Enduro Masters“-Rennen 2014 am 12. und 13. April im ungarischen Nagycenk nahe der österreichischen Grenze, das als Ersatz für Wimpassing in den Rennkalender gerückt ist, wird richtungsweisend sein. Der Saisonauftakt zählt auch zur österreichischen Staatsmeisterschaftswertung. „Es wird sich also wieder die gesamte heimische Offroad-Elite ein Stelldichein geben“, sagt Masters-Schirmherr Joe Lechner.


gloryfy Enduro ÖM Sprint-Challenge bereichert Staatsmeisterschaft

Während in der Enduro Masters-Serie die Würfel beim 5-Stunden-Rennen am Sonntag fallen, gibt es in der Staatsmeisterschaftswertung durch einen neuen Bewerb auch schon am Samstag Punkte. 2014 wird bei drei Masters-Veranstaltungen mit OSK Prädikat – in Nagycenk, beim „Sommergranitbeißer“ in Schrems und beim „Speedworld Enduro“ in Bruck an der Leitha – eine gesonderte Sprint-Challenge ausgetragen. Diese neue Variante besteht aus insgesamt vier Sonderprüfungsrunden. Die Summe aus vier Rundenzeiten – der Enduro Masters-Prologzeit (eine Runde) und drei extra gezeiteten Runden – ergibt die Samstagswertung der Enduro-ÖM mit voller Punktezahl. Teilnahmeberechtigt sind in dieser Wertung nur Staatsmeisterschaftsfahrer (Profi Einzel mit OSK Lizenz).


6.000 Euro Enduro Masters-Preisgeld
Die Enduro Masters-Rennserie besteht 2014 aus sechs Rennen, die über die Renndistanz von bis zu sechs Stunden gehen. Österreichs längste Offroad-Serie mit in Summe 29 Rennstunden wird von Profis, ambitionierten Amateuren und auch von Einsteigern hervorragend angenommen. Lechner: „Unser Anspruch ist es, wieder tolle Rennen auf tollen Strecken und eine bestmögliche Organisation zu bieten. Dazu gibt es heuer erstmals auch Preisgeld in Form von Terra X-Dream Wertgutscheinen. Insgesamt werden wir 6.000 Euro – jeweils 3.000 Euro in den Klassen Profi Einzel und Profi Team – ausschütten. Neuzugänge in diesen Klassen lassen jedenfalls ein spannendes Jahr erwarten.“


Lindtners neue Widersacher
In der Klasse Profi Einzel bekommt Reitwagen/Suzuki-Hero Herbert Lindtner neue Herausforderer. Als 3-facher „Enduro Masters“-Champ geht der Niederösterreicher trotzdem als Favorit in die neue Saison. Aber vor allem die gerade 20 Jahre jung gewordenen Rennzwillinge Michael und Walter Feichtinger-Mühlbauer aus Mattighofen (beide Husqvarna) wollen dem 38-jährigen Routinier Lindtner die Suppe versalzen. „Die Burschen sind jung und schnell. Ich freue mich schon auf diesen Vergleich mit der nächsten Generation“, meint Lindtner augenzwinkernd.


Generationenduelle auch bei den Teams
Zum Aufeinandertreffen der Generationen kommt es auch in der Klasse Profi Team. Ausnahmekönner Erich Brandauer (KTM Freeride) ist mit 44 Jahren noch immer pfeilschnell und seine Fahrweise eine Augenweide. Brandauers Teampartner ist Manfred Liendl. Mit 47 prügelt der Ex-Endurostaatsmeister seine KTM noch immer auf allerhöchstem Niveau durchs Universum. Die beiden Altmeister Brandauer/Liendl treffen beispielsweise auf die Brüder Florian (19) und Philipp (22) Reichinger (beide Husqvarna) aus Schalchen.


Comeback einer Traditionsstrecke

Mit der „Enduro Masters“-Serie 2014 feiert eine legendäre Strecke ihr Comeback im Offroad-Rennkalender. Bis zum Jahr 2005 wurden auf dem Anwesen von Rallye-Ass Beppo Harrach in Bruck an der Leitha Enduro-Staatsmeisterschaftsläufe ausgetragen. Als „Speedworld Enduro“ kehrt die Traditionsstrecke am ersten Augustwochenende zurück.


Der Enduro Masters-Rennkalender 2014
EM 1 12./13. April  "Enduro Masters" (Nagycenk/Ungarn) 5 Stunden **
EM 2 10./11. Mai    "Enduro Masters D" (Reisersberg/Deutschland) 4 Stunden
EM 3 5./6. Juli        "Sommergranitbeisser" (Schrems/NÖ) 6 Stunden **
EM 4 2./3. August   "Speedworld Enduro" (Bruck a.d. Leitha/NÖ) 4 Stunden **
EM 5 13./14. Sept.  "Enduro Masters Ampflwang" (Ampflwang/OÖ) 4 Stunden
EM 6 25./26. Okt.    "Herbstgranitbeisser" (Schrems/NÖ) 6 Stunden
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www.vollewaesch.com

 

 

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